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Das Ende von Mühleberg – der Anfang der Stromlücke?!

Mit dem gestrigen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die Befristung des AKW Mühleberg aufzuheben, rückt das Ende des alten Meilers in sehr greifbare Nähe. Doch was kommt danach? Wird es in Bern zur  vielbeschworenen Stromlücke kommen? Keineswegs. Ein Blick auf die vorhandenen Energie-Potenziale...

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Energie-Wende statt ein ungelöstes Abfallproblem und finanzielles Hochrisiko

Posted by admin | Posted in Blogroll | Posted on 27-10-2010

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Der Abfall der 5 bestehenden AKWs in der sowie deren Rückbau hinterlassen gefährlichen radioaktiven Abfall von einem Volumen der Zürcher Bahnhofshalle. Wenn neue AKWs gebaut werden, wird sich diese Abfallmenge vergrössern. Wir sind per dazu verpflichtet diesen Abfall – der im Moment oberflächlich gelagert ist – in der Schweiz zu entsorgen. Dieser Entsorgungsprozess, der zu einem geologischen Tiefenlager führen soll, – nach dem Motto „unter den aus dem Sinn“ ist schwierig, teuer und weit von einer Lösung entfernt. Weshalb? Niemand will den Abfall bei sich. Niemand weiss, wie sicher diese Lagerung langfristig wirklich ist. Niemand weiss, wie unsere in 100‘000 Jahren aussehen wird und was bis dahin geschieht.

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  • abfall tatsachen (1)
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Willensnation Schweiz

Posted by admin | Posted in | Posted on 24-01-2010

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Ist die Schweiz noch ein einig ?

Wir wissen nicht, liebe Leserinnen und Leser, wie es Ihnen geht. Uns jedenfalls “stinkt” es in diesem Land ganz gewaltig. Wir erleben und erfahren Kapitalismus in Reinkultur mit den übelsten Auswüchsen. Die bürgerliche Mehrheit hat es soweit kommen lassen, dass Moral und Anstand im von Sharholder Value und und -Optimierung keinen Platz mehr haben. Auch eine Vielzahl an wurden von dieser Kapitalismus-Krankheit, genannt Geldgier, angesteckt. Deutlich zu erkennen ist diese Krankheit an:

  • Kleingeist
  • Intoleranz
  • und Réduit-Mentalität

Der Sage nach ist die vom Volk herauf entstanden. Immer mehr Kantone haben sich sodann dem angeschlossen der im Bundesstaat gipfelte.

Und heute? Heute ist der Bürger wieder Knecht der Wirtschaft. Und die ? Sie hat keine Zähne mehr und legt der Wirtschaft den roten Teppich aus. Bisweilen wird gar die These vertreten, in der müsse der wirtschaftliche Unternehmergeist Einzug halten. Durch die entsprechender Unternehmer in die Volksvertretungen wird diese These manifestiert.

Das Prinzip “von Unten nach Oben” hat sich gänzlich umgedreht. Heute diktiert die global tätige Wirtschaft

  • dem die jeweils gerade notwendigen Anforderungen
  • und der Politik praktisch alle Politikbereiche.

Nun mag der geneigte Leser einwenden, dann wandert doch aus. Unseres Erachtens wäre dies den Kopf in den Sand gesteckt, denn immerhin sind auch wir Bürger dieses Landes. Und es ist auch nicht gesagt, dass es “woanders” besser sei.
Womit wir beim Sinn und Zweck dieses Tatsachen und Meinungen Portals sind.
Wir sind überzeugt, dass es eine stetig steigende Zahl mutloser, benachteiligter und entrechteter Bürger gibt und vermehrt noch geben wird.
Diesen Bürgen soll dieses Portal als Plattform dienen, Ihre Meinung Kund zu tun und so eine zu bekommen.

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Christoph Blocher abgewählt!

Posted by admin | Posted in Bundesratswahlen 2007 | Posted on 17-12-2007

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Die neu zusammengesetzte Vereinigte Bundesversammlung hat gewählt.

Linksparteien und CVP erteilten dem Justizminister der SVP, Christoph Blocher, einen Denkzettel für seine provozierende, unkollegiale, zuweilen undemokratische und ausgrenzende Politik.

Wir erinnern uns: Es war Christoph Blocher, der

  1. in einem Rundschau- offen zugab, dass sein die Abschaffung der Menschenrechte in der Schweiz sei, um so dem Schweizer Willen im Umgang mit Ausländern und Asylanten gerecht werden zu können
  2. in einem weiteren Fernseh-Interview davon sprach, nicht er denke was die Partei vordenke, sondern er gebe vor was die Partei zu denken habe
  3. bei seinem offiziellen Türkei-Besuch die schweizerische Antirassimus-Gesetzgebung auf die Leugnung des Holocaust-Verbrechens beschränkt sehen wollte und die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern um 1895 und 1915/17 nicht gleichgesetzt sehen wollte.
  4. wiederholt den Einfluss internationaler Organisationen wie UNO, UNESCO, Menschenrechts-Charta, Europäischer Gerichtshof, EU etc. auf kritisierte
  5. wiederholt das als für die Schweiz geltende Norm kritisierte, da unter der Betrachtung des Völkerrechts einige SVP-Anliegen als völkerrechtswidrig gesehen werden müssen

In einem von langer Hand vorbereiteten Coup, gelang es, Christoph Blocher aus dem Bundesrat zu wählen. An seiner Stelle wurde Frau Eveline Widmer-, ebenfalls SVP, und amtierende Regierungsrätin aus dem Kanton Graubünden, gewählt.
Die übrigen Bundesräte wurden in ihrem Amt bestätigt. An der politischen Gewichtung hat sich somit nichts verändert.

Frappierend, dass dieser Coup während der gesamten Vorbereitungsphase geheim gehalten werden konnte. Der von der Grünen Partei als Gegenkandidat zu Christoph Blocher nominierte Luc Recordon war blosses Ablenkmanöver um die Pläne im geheimen weiter schmieden zu können. Offensichtlich hatte die SVP mit Ihrer Verschwörungstheorie immerhin eine Vorahnung. Es traf Sie trotzdem ganz offensichtlich unvorbereitet. Anders können die unkoordinierten und widersprüchlichen Aussagen nach der Abwahl von Christoph Blocher nicht interpretiert werden.

Fakt ist:

  • Im Bundesrat ist die SVP weiterhin mit 2 klar rechtsbürgerlich orientierten Bundesräten vertreten. Der Volkswille mit einem SVP-Wähleranteil von 29 % wurde somit geachtet.
  • Es ist die SVP, die mit der Abwahl von Bundesrätin Ruth Metzler zwecks Durchsetzung des eigenen zweiten Bundesrates Christoph Blocher,  das Tabu, keinen amtierenden Bundesrat abzuwählen, gebrochen hat.
  • Es ist mitunter die SVP, die nominierte Bundesrats-Kandidaten der SPS nicht gewählt, stattdessen eine eigene aus den Reihen der SPS gewählt hat.
  • Die stetig wiederholte Behauptung der SVP, man wolle die SVP-Politik im Bundesrat nicht mehr vertreten haben, stimmt auch mit mehrfacher Widerholung, wie es die SVP bei jedem Thema macht, nicht. Oder sind die beiden gewählten SVP-Bundesräte nicht SVP-Parteimitglieder?
    Unisono wird von Jenen, die Christoph Blocher abgewählt haben, argumentiert, dass sein unkollegialer patriarchalischer Stil, die zuweilen undemokratischen und ausgrenzenden Äusserungen Grund seiner Abwahl sind.
    Dass Christoph Blocher sich unkollegial und patriarchalisch verhält und undemokratisch wie auch ausgrenzende Aussagen von sicht gibt, lässt sich beweisen. Wer daran zweifelt, lässt schlichtweg keine Argumente gegen Christoph Blocher gelten.

Klar ist: Was sich ereignet hat, dürfte der SVP nicht ungelegen kommen, um nicht zu sagen, dass Sie dies gar so angestrebt hat. Die SVP ist auf Christoph Blocher als Parteilenker fixiert und angewiesen. Als Bundesrat hat er diese Funktion nicht wirklich wahrnehmen können  Auch die nun wieder ins Gespräch gebrachte Volkswahl des Bundesrates hat sie schon lange in der Pipeline.
Die SVP wird nach dieses Abstrafung ihre ohnehin faktisch schon kultivierte Oppositionspolitik noch deutlicher artikulieren. Ein weitere Polarisierung mit unabsehbaren aber sicherlich negativen für die Schweiz steht also zu befürchten.

Brisant: Nebst der Nichtaufnahme der neugewählten SVP-Bundesrätin, Eveline Widmer-Schlumpf, in die SVP-Fraktion ist auch der bereits amtierende SVP-Bundesrat, Samuel Schmid, aus der SVP-Fraktion ausgeschlossen worden. Solch totalitäres und absolut undemokratisches Agieren – da hilft auch ein Beschluss der Fraktion nichts – hat die Schweiz bislang noch nicht erlebt und gibt einen Vorgeschmack auf das künftige Verhalten der SVP.
 

Für die Zukunft der Schweiz und deren politisches und soziales Klima bleibt zu hoffen, dass entweder

  • die SVP zur Besinnung kommt und einen zurückhaltenderen Kurs der Toleranz und des Respekts fährt

      oder aber

  • die SVP sich selbst schwächt, indem Sie sich aufspaltet in einen
    - Extremisten-Flügel, vertreten durch die Zürcher SVP mit Christoph Blocher, Mörgeli, Schlüer und Co.,
    - gemässigten Flügel, vertreten durch die Berner und Bündnerische SVP

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  • polarisierung der meinungen (2)
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Wertezerfall

Posted by admin | Posted in | Posted on 20-08-2007

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Am Sonntag …

… gehen sie in die Kirche, berufen sich auf die christlichen Werte und schwören sich ein auf die 10 Gebote.

Am Montag …

… fordern Sie, dass Drogensüchtige nicht länger als zu handhaben seien.

Am Dienstag …

… verlangen sie, dass Jugendliche härter angefasst und zu abendländischen Werten erzogen werden.

Am Mittwoch …

… verteidigen sie das gegen die drohende und stemmen sich gegen den Bau von Moscheen.

Am Donnerstag …

… wird über Diplomaten, die das erarbeiten, und , die Recht sprechen, gelästert.

Am Freitag …

… wird den “Linken” die an allem Übel angelastet.

Am Samstag …

… sollen ohne Ausweispapiere abgewiesen werden.

Am Sonntag …

… erbitten Josef und Maria mit Ihrem Esel bei diesen treuen Kirchgängern um

… Josef und Maria hätten keine Chance Asyl zu erhalten, denn sie

  • führen keine Ausweispapiere mit sich
  • Josef wird verdächtigt, ein Islamist zu sein
  • beide sind bettelarm weshalb befürchtet wird, dass es sich um Sozialschmarotzer handelt.

Ein prächtiges Beispiel für den angeprangerten Wertezerfall, wenn Werte nur noch bei passender gelten sollen.

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