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Bedenken aus Sicht der Schweizer Bundesverfassung

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Christoph Blocher abgewählt!

Posted by admin | Posted in Bundesratswahlen 2007 | Posted on 17-12-2007

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Die neu zusammengesetzte Vereinigte hat gewählt.

Linksparteien und erteilten dem Justizminister der SVP, Bundesrat Christoph Blocher, einen Denkzettel für seine provozierende, unkollegiale, zuweilen undemokratische und ausgrenzende Politik.

Wir erinnern uns: Es war Christoph Blocher, der

  1. in einem Rundschau-Interview offen zugab, dass sein Interesse die Abschaffung der Menschenrechte in der sei, um so dem Schweizer Willen im Umgang mit Ausländern und Asylanten gerecht werden zu können
  2. in einem weiteren Fernseh-Interview davon sprach, nicht er denke was die vordenke, sondern er gebe vor was die zu denken habe
  3. bei seinem offiziellen Türkei-Besuch die schweizerische Antirassimus-Gesetzgebung auf die Leugnung des Holocaust-Verbrechens beschränkt sehen wollte und die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern um 1895 und 1915/17 nicht gleichgesetzt sehen wollte.
  4. wiederholt den Einfluss internationaler Organisationen wie UNO, UNESCO, Menschenrechts-Charta, Europäischer Gerichtshof, EU etc. auf die Schweiz kritisierte
  5. wiederholt das Völkerrecht als für die Schweiz geltende Norm kritisierte, da unter der Betrachtung des Völkerrechts einige SVP-Anliegen als völkerrechtswidrig gesehen werden müssen

In einem von langer Hand vorbereiteten Coup, gelang es, Christoph Blocher aus dem Bundesrat zu wählen. An seiner Stelle wurde Frau Eveline Widmer-Schlumpf, ebenfalls SVP, und amtierende Regierungsrätin aus dem Kanton Graubünden, gewählt.
Die übrigen Bundesräte wurden in ihrem Amt bestätigt. An der politischen Gewichtung hat sich somit nichts verändert.

Frappierend, dass dieser Coup während der gesamten Vorbereitungsphase geheim gehalten werden konnte. Der von der Grünen Partei als Gegenkandidat zu Christoph Blocher nominierte Luc Recordon war blosses Ablenkmanöver um die Pläne im geheimen weiter schmieden zu können. Offensichtlich hatte die SVP mit Ihrer Verschwörungstheorie immerhin eine Vorahnung. Es traf Sie trotzdem ganz offensichtlich unvorbereitet. Anders können die unkoordinierten und widersprüchlichen Aussagen nach der Abwahl von Christoph Blocher nicht interpretiert werden.

Fakt ist:

  • Im Bundesrat ist die SVP weiterhin mit 2 klar rechtsbürgerlich orientierten Bundesräten vertreten. Der Volkswille mit einem SVP-Wähleranteil von 29 % wurde somit geachtet.
  • Es ist die SVP, die mit der Abwahl von Bundesrätin Ruth Metzler zwecks Durchsetzung des eigenen zweiten Bundesrates Christoph Blocher,  das Tabu, keinen amtierenden Bundesrat abzuwählen, gebrochen hat.
  • Es ist mitunter die SVP, die nominierte Bundesrats-Kandidaten der nicht gewählt, stattdessen eine eigene Alternative aus den Reihen der gewählt hat.
  • Die stetig wiederholte Behauptung der SVP, man wolle die SVP-Politik im Bundesrat nicht mehr vertreten haben, stimmt auch mit mehrfacher Widerholung, wie es die SVP bei jedem Thema , nicht. Oder sind die beiden gewählten SVP-Bundesräte nicht SVP-Parteimitglieder?
    Unisono wird von Jenen, die Christoph Blocher abgewählt haben, argumentiert, dass sein unkollegialer patriarchalischer Stil, die zuweilen undemokratischen und ausgrenzenden Äusserungen Grund seiner Abwahl sind.
    Dass Christoph Blocher sich unkollegial und patriarchalisch verhält und undemokratisch wie auch ausgrenzende Aussagen von sicht gibt, lässt sich beweisen. Wer daran zweifelt, lässt schlichtweg keine Argumente gegen Christoph Blocher gelten.

Klar ist: Was sich ereignet hat, dürfte der SVP nicht ungelegen kommen, um nicht zu sagen, dass Sie dies gar so angestrebt hat. Die SVP ist auf Christoph Blocher als Parteilenker fixiert und angewiesen. Als Bundesrat hat er diese Funktion nicht wirklich wahrnehmen können  Auch die nun wieder ins Gespräch gebrachte Volkswahl des Bundesrates hat sie schon lange in der Pipeline.
Die SVP wird nach dieses Abstrafung ihre ohnehin faktisch schon kultivierte Oppositionspolitik noch deutlicher artikulieren. Ein weitere Polarisierung mit unabsehbaren aber sicherlich negativen Folgen für die Schweiz steht also zu befürchten.

Brisant: Nebst der Nichtaufnahme der neugewählten SVP-Bundesrätin, Eveline Widmer-Schlumpf, in die SVP-Fraktion ist auch der bereits amtierende SVP-Bundesrat, Samuel Schmid, aus der SVP-Fraktion ausgeschlossen worden. Solch totalitäres und absolut undemokratisches Agieren – da hilft auch ein Beschluss der Fraktion nichts – hat die Schweiz bislang noch nicht erlebt und gibt einen Vorgeschmack auf das künftige Verhalten der SVP.
 

Für die Zukunft der Schweiz und deren politisches und soziales Klima bleibt zu hoffen, dass entweder

  • die SVP zur Besinnung kommt und einen zurückhaltenderen der und des Respekts fährt

      oder aber

  • die SVP sich selbst schwächt, indem Sie sich aufspaltet in einen
    - Extremisten-Flügel, vertreten durch die Zürcher SVP mit Christoph Blocher, Mörgeli, Schlüer und Co.,
    - gemässigten Flügel, vertreten durch die Berner und Bündnerische SVP

oft gesucht:

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Wertezerfall

Posted by admin | Posted in | Posted on 20-08-2007

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Am Sonntag …

… gehen sie in die Kirche, berufen sich auf die christlichen Werte und schwören sich ein auf .

Am Montag …

… fordern Sie, dass Drogensüchtige nicht länger als zu handhaben seien.

Am Dienstag …

… verlangen sie, dass Jugendliche härter angefasst und zu abendländischen Werten erzogen werden.

Am Mittwoch …

… verteidigen sie das gegen die drohende Islamisierung und stemmen sich gegen den Bau von Moscheen.

Am Donnerstag …

… wird über Diplomaten, die das erarbeiten, und Richter, die Recht sprechen, gelästert.

Am Freitag …

… wird den “Linken” die Schuld an allem Übel angelastet.

Am Samstag …

… sollen Asylsuchende ohne Ausweispapiere abgewiesen werden.

Am Sonntag …

… erbitten Josef und Maria mit Ihrem Esel bei diesen treuen Kirchgängern um

… Josef und Maria hätten keine Chance Asyl zu erhalten, denn sie

  • führen keine Ausweispapiere mit sich
  • Josef wird verdächtigt, ein Islamist zu sein
  • beide sind bettelarm weshalb befürchtet wird, dass es sich um Sozialschmarotzer handelt.

Ein prächtiges Beispiel für den angeprangerten , wenn Werte nur noch bei passender Lage gelten sollen.

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Absichten

Posted by admin | Posted in | Posted on 11-07-2007

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Das Portal Tatsachen und Meinungen entstammt einer der von unten’

Dahinter steht die Idee, jenseits von politischen Parteien und Wirtschaftlicher zum Meinungsbildungsprozess beizutragen.

Hier wird das basisdemokratischen Recht zur freien Meinungsäusserung wahrgenommen, Es werden klare Positionen zur Schweizerischen und Schweizer bezogen und dargelegt, auf welche Überlegungen diese Haltungen basieren.

Wir erhoffen uns damit, Ihnen bei der einige vielleicht neue Aspekte und Perspektiven näher zu bringen.

Ohne Einwanderung sehen wir alt aus

Kosovaren retten Schweizer Nati - Ohne Einwanderung sehen wir alt aus

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